Eine Küche aus Granit mußte es sein...

Das harte, unverkratzbare Material: faszinierend

Unvergänglich, hart, edel und robust

Die hochglänzende, fast porenfreie Oberfläche ist unverwüstlich und hat den höchsten Gebrauchswert von allen Arbeitsplatten

Härtegrad 9

Fast so hart wie Diamant

Die Härteskala nach Mohr geht von 1 bis 10. Der Diamant als härtester bekannter Werkstoff hat den höchsten Härtegrad: 10 gefolgt von Granit mit dem Härtegrad 9. Granit ist daher nur mit Diamant zu schneiden oder mit Diamantstaub zu polieren.

Selbst einen heißen Backstein kann man bedenkenlos auf dem Granit abstellen: das Jahrmillionen alte Gestein hat schon ganz andere Temperaturen erlebt. Am Dienstag, den 30.11.2004 hatte ich einen Planungstermin im Fabrikladen in Kriftel.
[Grafik kueche]
Marquardt-Granitküche
Eine Küche kauft man ja nicht alle Tage, und da sollte es schon etwas Beständiges sein. Etwas Hochwertiges von hohem Gebrauchswert und Ästhetik.
Bei einer Tasse Kaffee hat Frau Ines Franz sich den Grundriß meiner Küche angeschaut. Die Dachschräge war eine Herausforderung. Mein erklärtes Ziel war: möglichst viel Küche auf wenig Raum.
Frau Franz nahm sich des Falles mit hoher Professionalität an. Zunächst wurden die Unterschränke am Bildschirm positioniert, in Gedanken ein typischer Kochablauf simuliert.

Schnell war klar: Das Spülbecken muss in Reichweite des Kochfeldes sein. Schrittweise wurde eine ergonomische Kücheneinrichtung am Bildschirm entworfen.
[ "Azul Noce": einer der schönsten Granitsorten ]
[Grafik kueche2.jpg]
Seitentisch
Beim zweiten Beratungstermin wurde es dann konkret: Welche Austattung und welche Materialien sollen zum Einsatz kommen? Ich habe mich dann für Azul Noce entschieden, ein Granit aus Spanien. Er harmoniert hervorragend zu den rubinroten Fronten. Die Front (hochglanz) ist allen Unkenrufen zum Trotz nicht empfindlich. Man muss sie reinigen wie ein Auto: mit viel Wasser! Mit einem halbfeuchten Lappen reibt man natürlich Riefen und Kratzer rein.

Es hat Spaß gemacht

Die Küchenmontage

Besonders hervorheben möchte ich: Im Interesse einer Staubvermeidung ist einer der Beiden für jede noch so kleine Sägearbeit stets die 4 Stockwerke in den Keller gegangen, um dort zu sägen. Sehr beeindruckt war ich ferner von der hohen Professionalität und Souveränitat: Dies ist ein perfekt eingespieltes Team. Zudem sehr freundlich und offenherzig, das hat richtig Spaß gemacht, hierfür einen Tag Urlaub zu "opfern" :-)

Das Beleuchtungskonzept sieht drei Spots oben, sowie zwei Strahler zur Ausleuchtung der Arbeitsplatte vor. Um den Platz ideal zu nutzen wurden auch Sockelschubladen eingeplant. Die Montage wurde durch durch Pfeffer & Kohlmann durchgeführt. Äußerst penibel und sehr gewissenhaft. Das Ergebnis ist das maximal Erreichbare: Viel Küche auf wenig Raum und Alles ist ergonomisch perfekt. Die Küche ist wie in den Raum hineingegossen ohne diesen zu verkleinern, oder zu erdrücken:
Eine vorzügliche Lösung im gehobenen Stil für einen 1-2 Personen-Haushalt.

zuletzt geändert am 15.02.2006, 17.46 Uhr
© 2006  Matthias Peters

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