Mens sane in corpore sane

...nur in einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist.

Wiesbaden zählt zu den bedeutendsten Badeorten Deutschlands

Diese Aussage von Juvenal (60-127 n. Ch.) hat auch knapp 2000 Jahre später noch uneingeschränkt Gültigkeit.

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Die Kaiser-Friedrich-Therme wird von der Adlerquelle gespeist.

Die Thermen von Wiesbaden werden zu Trinkkuren und zum Baden benutzt und haben sich bei Katharrhen des Magens und des Verdauungstraktes als treffliches Heimittel bewährt. Die maximale Trinkmenge pro Tag sollte ein Liter nicht übersteigen.

Äußerlich angewandt zeigen rheumatische Beschwerden, auch langwierige, deren Heilung durch die Schulmedizin bisher erfolglos war, deutliche Linderung.

Empfohlen wird eine Badekur zudem bei Hämorrhoiden, Gicht und Hautkrankheiten, wie Neurodermitis.


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346 Liter pro Minute: Der Kochbrunnen am Kranzplatz (66°C) wird aus 15 Quellen gespeist.

Dem Kurgast und Besucher der Stadt sei die Kaiser-Friedrich-Therme wärmstens ans Herz gelegt.

Dieses Jugenstilbad wurde in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts detailgetreu restauriert und bietet neben Sauna- und Badekuren auch eine Vielzahl unterschiedlicher Behandlunegn und Massagen an.

In Meyers Konersationslexikon von 1848 ist zu lesen: (...) Für das Vergnügen der Badegäste ist reichlich gesorgt. (...)

Im Kaiser-Friedrich-Bad wird textilfreies Baden bevorzugt. Es ist sogar ausdrücklich erwünscht. Wer dort mit Badehose auftaucht fühlt sich schnell unwohl. Dienstags ist das Bad der Damenwelt vorbehalten, an allen anderen Tagen ist das Bad für alle Geschlechter ab 16 Jahren geöffnet.


zuletzt geändert am 03.08.2006, 20.25 Uhr
© 2006  Matthias Peters

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